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Anwendungen & Lösungen : Anpassung von gewerblich genutzten, wandmontierten Präsenz- und Bewegungsmeldern

Sensoren, Geschäft, Anwendungen

Anpassung von gewerblich genutzten, wandmontierten Präsenz- und Bewegungsmeldern

Funktionieren Ihre Präsenz- und Bewegungsmelder optimal ?

Anpassungen für Präsenz- und Bewegungsmelder

Durch die Installation von Präsenz- und Bewegungsmeldern können Sie in Ihrem Büro, Gewerbegebäude oder Einzelhandelsgeschäft wesentlich mehr Energiekosten sparen. Über die leicht zugänglichen Steuerelemente können Nutzer der Räume mit Zugangsbeschränkung die Melder beim Betreten oder Verlassen des Raumes einfach kontrollieren. Damit haben Gebäudemanager eine Sorge weniger: Sie müssen das Licht nicht mehr ausschalten.

Aber was geschieht, wenn ein neu installierter Präsenzmelder nicht wie geplant ausgelöst wird?

Obwohl es nicht immer nötig ist, kann es doch nützlich sein, die Einstellungen von Präsenz- und Bewegungsmeldern nach der Installation zu optimieren, um ihre Leistungsfähigkeit auch bei Spitzenauslastung sicherzustellen. Die Melder können in nur wenigen Minuten in Ihrem Büro, in den Toiletten, im Lagerraum oder anderen zugangsbeschränkten Räumen so eingestellt werden, dass sie Ihr volles Potential nutzen. Beachten Sie dazu die folgenden Tipps:

Richten Sie die Melder mit Bedacht ein

Je nach installiertem Präsenzmelder müssen Sie möglicherweise nach der Installation einige Minuten warten, bevor das Gerät voll einsatzfähig ist. Die Intermatic-Präsenzmelder der DSR-Serie benötigen z. B. drei Minuten für die Kalibrierung, bevor der Sensor aktiviert ist. Damit kann der Sensor seine Leistung in dem Raum optimieren, in dem er installiert wurde. Wenn Sie sich also fragen, warum Ihr Gerät nicht sofort funktioniert, trinken Sie erst einen Tasse Kaffee oder machen Sie einen kurzen Spaziergang. Wenn Sie wiederkommen, ist der Sensor einsatzbereit.

Als Nächstes sollten Sie den Sensor an die Einstellung oder den Modus anpassen, die oder der sich am besten für den Raum und seine speziellen Anforderungen eignet. Viele Sensoren können durch einfaches Umlegen eines Schalters zwischen Präsenz-, Abwesenheits- und Bewegungsmodus umgeschaltet werden.

Präsenz- und Abwesenheitseinstellungen

Wenn Sie Ihren Sensor in den Präsenzmodus einstellen, bedeutet dies, dass die Last (häufig eine Deckenleuchte) in dem Moment eingeschaltet wird, wenn im Raum eine Bewegung erkannt wird. Sie wird nach einer voreingestellten Zeitdauer ausgeschaltet, sobald sich niemand mehr im Raum befindet.

Bestimmte Module umfassen zudem eine Auto- oder Bewegungseinstellung, die die Last nur nach einer kurzen, aber dauerhaften Aktivitätsperiode auslöst. Damit bleibt das Licht AUS und es wird Energie gespart, wenn Personen einen Bereich wie eine Küche oder einen Flur nur kurz durchqueren.

Dagegen muss der Nutzer eine Last beim Abwesenheitsmodus einschalten, indem er eine Taste auf dem wandmontierten Melder drückt. Sobald der Raum wieder leer ist, schaltet sich das Licht nach einem festgelegten Zeitintervall automatisch AUS. Diese Einstellung wird in der Regel in Lagerräumen und kleinen Waschräumen verwendet, da es für Nutzer dieser Räume natürlich ist, das Licht beim Betreten des Raumes einzuschalten.

Finden Sie den richtigen Bereich

Je nach Größe des überwachten Raumes und Art der Aktivität, die von den Sensoren überwacht wird, müssen Sie die Bereichs- und Zeiteinstellungen eventuell durch einige kleine Anpassungen so steuern, dass sie genau zu Ihrer Umgebung passen.

Dazu nehmen Sie (bei Bedarf) einen Schlitzschraubendreher und suchen die Bereichseinstellung auf dem Steuerelement. Wenn der Sensor zu oft ausgelöst wird oder in einem kleinen Raum installiert ist, drehen Sie die Skala nach links, um das Empfindlichkeitsniveau des Geräts zu verringern. Wenn der Sensor nicht ausgelöst wird, wenn eine Person anwesend ist, oder wenn er einen zu großen Bereich abdecken muss, drehen Sie die Skala nach rechts, um die Empfindlichkeit zu reduzieren. Dabei müssen Sie wahrscheinlich einige Einstellungen ausprobieren, aber nach kurzer Zeit werden Sie das richtige Gleichgewicht zwischen schneller Reaktion und Effizienz finden.

Wenn Sie den Bereich für das Gerät eingestellt haben, müssen Sie noch die Zeiteinstellung angeben und das Intervall für das Ausschalten auf einen Zeitraum festlegen, der sich für Ihren Anwendungsfall eignet. Ein großer allgemeiner Bereich oder ein abgeschlossener Raum profitieren von einer Ausschaltzeit von einigen Minuten, während sich für einen kleinen Raum möglicherweise eine Ausschaltzeit von 15 oder 30 Sekunden eignet, damit die Nutzer den richtigen Komfort erhalten. Intermatic-Sensoren umfassen in der Regel Bereichseinstellungen zwischen 15 Sekunden und 30 Minuten – damit sind alle Anpassungsoptionen möglich.

Nach Abschluss der endgültigen Anpassungen, schließen Sie die Abdeckung des Gehäuses (falls erforderlich). Das ist schon alles – Sie können das Gerät nun nutzen. Beachten Sie, dass Sie den Sensor aber jederzeit optimieren und an die zukünftigen Anforderungen der Raumnutzer und deren Aktivitäten anpassen können.

Möchten Sie weitere Informationen über Präsenz- und Abwesenheitsmelder erhalten? Lesen Sie unseren neuesten Artikel über die Unterschiede zwischen PIR- und Dual-Technologie-Präsenzmelder

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